THOUGHTS – NEW YEAR NEW ME?

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Dieses ganze Ding mit den Vorsätzen und dem Neuerfinden seiner Selbst im neuen Jahr ist sehr klischeehaft, das stimmt schon. Vorsätze schön und gut, so ein klarer Cut ist oft ja auch motivierend. Aber wird 2016 uns wirklich zu neuen Menschen machen, nur weil wir uns das so sehr wünschen?
Dieses Jahr allerdings hat es nun eben sehr gut gepasst bei mir. In der Advents- und Weihnachtszeit habe ich mich gedanklich von so vielem frei gemacht. Von Ansprüchen die Andere so tief in mein Bewusstsein eingepflanzt haben dass ich sie für meine eigenen hielt. Von Menschen die mir so sehr geschadet haben, unter dem Deckmäntelchen der Fürsorglichkeit. Und von dem Gedanken dass Verwandtschaft immer automatisch auch Liebe bedeuten muss. Und ich habe gelernt dass es manchmal einfach nichts mehr zu sagen gibt. Dass manche Menschen wohlüberlegte Worte und tief empfundene Erklärungen aus einem heraussaugen und unbedacht weg gießen wie das schale Bier von gestern. Wenn man selbst dann leer zurück bleibt und das dem anderen schlicht egal ist, dann bleibt einem nur eins: Nicht mehr erklären. Nicht mehr um Verständnis heischen, versuchen zu vermitteln wie man fühlt. Dass man sich seiner Fehler bewusst ist. Der andere kennt die Fehler längst und fühlt sich absolut im Recht. Was seine eigenen Fehler angeht ist er entweder blind oder zu schwach sie einzugestehen.
 Wenn irgendwann nur Tränen bleiben, ist es Zeit zu geh´n.
Und obwohl dieser Song der Münchner Freiheit mich schon fast durch mein gesamtes Leben begleitet, hat es viel zu lange gedauert. Dafür fühle ich mich jetzt um so wohler.Auch wenn objektiv betrachtet noch fast alles in der Schwebe ist, alleine das Bewusstsein dass ich mir alleine gut genug bin, das macht Mut und gibt Kraft. Zu wissen dass ich zwar genug Fehler habe, aber lange nicht so viele wie mir immer eingeredet wurde. Und endlich Menschen in meinem alltäglichen Leben zu haben die all das mit genug Abstand betrachten können um mich auf meinem Weg zu unterstützen. 2015, all die Unsicherheiten, die Tränen, die Selbstzweifel, das „Vielleicht-haben-sie-ja-doch-ein-bisschen-Recht?“, das darfst du gerne behalten!  2016, you will be my year!
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