A YEAR IN REVIEW

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2016 war das schwerste Jahr meines bisherigen Lebens. Keine Träne weine ich ihm nach, aber missen möchte ich es auch nicht, denn noch nie habe ich so viel aus einem Jahr gelernt. Über mich selbst, über Andere und über das Leben an sich. Noch nie habe ich so viel verloren – und so viel daraus gewonnen.

I know who I am

Ich wusste schon immer ganz genau wie ich nicht sein will – und eigentlich auch wie ich sein will. Aber noch nie wusste ich so genau wie jetzt wer ich bin und wo ich stehe.  Mein Leben lang wurde mir erzählt ich würde immer weglaufen, vor allem was schwer ist und unangenehm. Jetzt weiss ich: das stimmt nicht. Dieses Jahr bin ich endlich wirklich weggelaufen, habe einen neuen Anfang gewagt, Unsicherheiten und Ängste die mir Jahrzehntelang eingeredet wurden abgelegt. Und es ist gut so. Ich bin noch lange nicht dort wo ich gern wäre, aber endlich traue ich mir zu mich auf den Weg zu machen. Weil ich mich nicht mehr klein machen muss.

I know who my family is

Ich habe dieses Jahr meine Eltern verloren. Nicht durch den Tod, sondern durch eine Entscheidung. Als Adoptivkind weiss ich schon immer dass Familie nicht unbedingt durch Geburtsverwandtschaft entsteht, aber im vergangenen Jahr musste ich lernen dass sie leider auch nicht unbedingt dort entsteht wo man aufwächst. Ich habe viel gelesen, über bedingungslose Liebe, über narzisstische Mütter und darüber was solch eine Kindheit mit einem Menschen macht. Es fällt mir nicht leicht darüber zu schreiben, ja nicht einmal darüber nach zu denken, denn ich wünsche mir nichts mehr als ein gutes Verhältnis mit meinen Eltern. Aber ich habe alles was ich geben konnte dafür gegeben, doch es bleibt leider auch weiterhin unmöglich. Und wie ich hier schon einmal zitierte: „Wenn irgendwann nur Tränen bleiben, ist es Zeit zu geh´n.“

Umso schöner ist es dann, wenn man weiß wo man hingehen kann. Besonders im letzten Jahr konnte ich in verschiedenen Familien ankommen: Besonders natürlich in der meines Freundes, aber auch in der einer sehr lieben Freundin. Kurz vor Weihnachten zeigte sie mir ein Bild was ihre Tochter malte: „Die beste Familie – und Solveig!“ Ich hatte Tränen in den Augen. Und Weihnachten und Silvester mit der Familie meines Freundes war nur eines: schön und entspannt, ohne Streit und Intrigen!

 I know where I want to go:

Umgezogen bin ich schon, den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen habe ich auch. Auch einige „Rough Patches“ was meine Beziehung angeht haben wir mit 2016 zurück gelassen.  Bleibt noch der Job: Vom Schreiben leben, mein eigener Chef sein, das ist der Traum, nein: der Plan für 2017.

Und Freunde sehen. Alle meine Freunde die in Deutschland und der Welt verstreut leben wieder sehen, öfter besuchen und in den Arm nehmen. So wie erst im Dezember einfach mal ein Wochenende mit lieben Menschen zu Hause oder in einem schönen Hotel verbringen. Momente zum genießen und durchatmen schaffen. Und all die Lieben wieder sehen die ich 2016 kennen lernen durfte.

Der Klassiker aller Neujahrsvorsätze

Healthy, healthy, healthy! Wenn es mir nicht so gut geht neige ich blöderweise dazu auch schlecht zu essen – hauptsächlich süß, hauptsächlich Schokolade. Das muss im neuen Jahr anders werden, Haut und Fitness haben es dringend nötig, aber auch das allgemeine Wohlbefinden. Wieder mehr laufen gehen und Yoga machen steht auch auf dem Plan.
Zum Thema „healthy“ gehört aber auch noch mehr los zu lassen. Langfristig nichts mehr zulassen was mich runterzieht und deprimiert. Und dabei auch möglichst radikal sein. CUT THE CRAP!

radisson blu room

Frankfurt

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