How to make a capsule wardrobe work

THE MASTER CLEANSE – CLOTHES

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Dass ich in der Theorie ein riesiger Fan der Capsule Wardrobe bin habe ich ja schon oft erzählt. In der Praxis besitze ich viel zu viel Kleidung die mir nicht steht, nicht zu mir passt, oder einfach unbequem ist. Dazu kommt dass mich zu viel „Kram“ tatsächlich auch psychisch belastet. Ich mache mir über die unmöglichsten Dinge viel zu viele Gedanken, unter anderem eben auch darüber was ich anziehe und wie ich mich darin fühle.
Und einfach auch darüber dass ich viel zu viel Kleidung und viel zu wenig Schrank habe.

Decluttering my wardrobe

Die klassischen „Das zieh ich schon irgendwann noch mal an, im Notfall zum Putzen!“-Klamotten habe ich
natürlich auch. Das sind übrigens gar nicht die schlimmsten, denn dass ich die im Alltag nicht anziehe ist
irgendwie klar. Viel gefährlicher sind die Klamotten von denen ich weiß dass sie mir nicht richtig passen, nicht stehen, nicht gefallen. Die bekomme ich dann früh morgens in die Hand und denke mir: „Ach, versuch´s noch mal, ist doch ein schönes Teil!“ Und dann sehe ich mich im Laufe des Tages im Spiegel und finde alles blöd was ich sehe. Oder ich zupfe den ganzen Tag an meiner Kleidung rum und bin rundum unzufrieden. Ich werde also radikal aussortieren. Ich denke da tatsächlich an 60 – 70 Prozent meines Kleiderschrankes, denn so sieht die Ratio der Dinge die ich besitze vs. der Dinge die ich gerne trage tatsächlich aus…

Und wie geht das mit der Capsule Wardrobe?

Persönlich glaube ich dass es ein Prozess ist. Ich kann nicht in ein Geschäft gehen und sagen: „Das und das und das kaufe ich für meine Capsule Wardrobe. Vielmehr muss ich die Teile nicht nur anprobieren, sondern tatsächlich auch für eine Weile tragen. Es geht schließlich neben Aussehen und Sitz auch um Gefühl und Langlebigkeit. Es nützt alles nichts wenn das Kleidungsstück nach 3x Tragen auseinander fällt. (Kürzlich passiert mit einer Jeans von Esprit – großartiger Sitz, super bequem, absolutes Lieblingsjeans-Potential. Und dann riss beim zweiten Mal anziehen die Gürtelschlaufe aus und der Rest der Jeans folgte auf dem Fuss… So schade!)

Statt konkret einzelne Stücke ins Auge zu fassen denke ich in Kategorien wie „dunkelblauer Kaschmirpulli“ oder „schwarze Leder-Loafers“. Die Marke (und in gewissem Rahmen auch der Preis) sind da erst einmal egal. Ich gehe los und probiere an, bis ich etwas finde worin ich mich wirklich wohl fühle. Diese Methode bringt natürlich mit sich dass der Kleiderschrank regelmäßig überprüft und aussortiert werden muss. Kleidung die nicht (zu mir) passt wird aussortiert und dann geht es eben von vorne los, mit der Suche. Ich vermeide es da auch in „To-Buy-Listen“ zu denken, denn ich glaube nicht daran dass es Dinge gibt die man haben MUSS, Office-Wear und ähnliches jetzt mal ausgenommen.
In Perfektion macht das meiner Meinung nach Anna von The Anna Edit, deren Kleiderschrank ich übrigens auch genau so übernehmen würde. Neben ihren Blogposts dreht sie auch regelmäßig YouTube-Videos über Neues in ihrem Kleiderschrank. Die komplette Playlist findet ihr hier.

The New Basics

Antizyklisch shoppen? Kann ich! Einen langen, schwarzen Wollmantel will ich seit Lina hier einen in grau trug. Und so ein Classic Piece fehlt mir definitiv in meinem Schrank. Der Mantel aus meiner Collage ist von Vero Moda, Lina´s von Hallhuber und beide sind gerade im Sale! Die Topshop Leigh ist die nächste auf meiner Jeans-Liste. So viele habe ich schon ausprobiert und wurde enttäuscht – selbst von den teuersten und gehyptesten Marken. Auf die hier bin ich so gespannt! Einen Kaschmirpulli aus der Zalando Essential Kollektion besitze ich bereits in grau, diese Saison soll einer in Navy dazukommen. Und schwarze Loafers mit Horsebit werden wohl meine geliebten Ballerinas ablösen. Eher nicht die von Gucci, aber sie sind einfach ZU schön!

On the list for spring

Capsule Wardrobe Spring

Ein Paar bestickte Espandrilles. Ein Elbsegler (ja ich weiß, waaaay late to the party). Und das war´s auch schon! Schließlich war ja de-cluttering das Ziel der Übung…

Mein Vorsatz bis zum Ende des Jahres: Ein Kleiderschrank in den ich blind hineingreifen kann und auf jeden Fall ein Kleidungsstück herausziehe das ich wirklich liebe und gerne trage. Auch wenn das dann nur noch wenige, ausgewählte Stücke sind.
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